Geschichte des Tees

Tee ist ein leckeres Getränk, das auf der ganzen Welt konsumiert wird. Die Entdeckung des Tees ist nicht ganz eindeutig. Doch man erzählt sich, dass 2737 vor Christus der chinesische Kaiser Chen Nung auf einer Reise war. Jemand reichte ihm ein Schluck Wasser, welches er durch kochen reinigte. Dabei vielen ein paar Blätter von einem nahe gelegenen Teebaum, in den kaiserlichen Topf hinein. Der Duft und Geschmack der Teeblätter bekam sein königliches Debüt. Chen Nung gilt als Begründer der chinesischen Kräuterheilkunde, brachte zudem das Wissen über die Getreidearten Soja, Hirse, Sorghum, Weizen und Reis ins Land und wurde daher auch in China Himmlischer Landmann genannt. Dies war der erste Tee der  viele Jahrhunderte hergestellt wurde.

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Natürlich gab es früher nicht die Technik die es heute gibt. Traditionell gab es drei Methoden, mit denen Tee hergestellt wurde: das Kochen des Tees in der klassischen Periode, das Wischen des Tees in der romantischen Periode und das Brauen des Tees in der naturalistischen Periode.

Die klassische Periode

Diese Periode der Geschichte des Tees dauerte bis ca. 850 n.Chr. Die Teeblätter wurden zuerst gedämpft, anschließend mit einem Stößel und Mörser gemahlen, mit Reis, Ingwer, Salz, Orangenschale, Gewürz, Milch und Zwiebeln gemischt und zum Schluss gekocht. Da draus entstand eine sirupartige Mischung von Blättern.

Die romantische Periode

Während der Romantischen Periode wurde Tee „gewischt“ – eine Methode, die  in der Zeit der (960-1279 vor Christus) Dynastie bekannt wurde. Die Blätter wurden getrocknet und zu einem Pulver gemahlen. Darauf wurde kochendes Wasser gegossen, die Blätter fingen an zu gären und es entstand eine dicke Soße. Mit Hilfe von einer Bambus-Bürste wurde er gewischt. Diese Form der Herstellung  wird heute noch weltweit bei den renommierten japanischen Teezeremonien durchgeführt.

Die naturalistische Periode

Wischen des Tees wurde während der chinesischen Dynastie durch die Methode des Tee brauen abgelöst. Diese Methode wird heute noch weltweit bei den renommierten japanischen Teezeremonien durchgeführt. Außerdem übertraf der schwarze Tee die Beliebtheit des grünen Tees.

 

Geschichte von Ceylon Tea

Die Geschichte begann vor über 200 Jahren. Kaffee war damals die dominante Kultur in Sri Lanka. Britische Männer reisten über die Ozeane, um eine neues Leben auf Kaffee Plantagen zu beginnen, doch das Klima in Ceylon ( heute Sri Lanka) war nicht ideal für den Anbau und durch die Naturkatastrophe Ende der 1860er Jahre kam der Kaffeeanbau endgültig zum Stillstand. Coffee-Shops wurden geschlossen, aus denen Teeplantagen entstanden. Einige Jahre später begann der kommerzielle Anbau von Tee in Ceylon.

Ein Naturperfektionist namens James Taylor fand heraus, wie man den bestmöglichen Geschmack aus den Teeblättern erhalten konnte. Die Engländer erkannten den Tee als profitables Plantagenwald, sodass 1872 der erste Ceylon Tee für 23 £ nach England verschifft wurde.

1880 begann die Wende von Kaffeeplantagen zu Teeplantagen. Coffee – Shops wurden zu Teefabriken. In Ceylon entstanden neue Firmen.

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Als  der Ceylon-Tee auf der ganzen Welt Popularität gewann, wurde ein Auktions-System gegründet, welches den Verkauf von Tee regelte. Am 30. Juli 1883 wurde der erste öffentliche Verkauf von Tee durchgeführt und Ceylon Chamber of Commerce verpflichtete sich, die Verantwortung für die Auktionen zu übernehmen. 1894 wurde die Tea Traders Association gegründet. Heute werden sehr viele Tees in Sri Lanka produziert.

 

Tee Geschäft

Die Teefabriken, und ihre Plantagen, spielen eine bedeutende Rolle bei der endgültigen Herstellung von Tee.

Wie sorgfältig der Tee angebaut und gepflückt wurde ist für die Qualität des Endergebnis nicht von Bedeutung. Der Prozess in der Fabrik entscheidet über die Qualität.

Eine Teefabrik ist ein mehrstöckiges Gebäude, das fast immer auf den Teeplantagen gelegen ist, um sicher zu stellen, dass die Zeit zwischen Rupfen und Verarbeitung des Tees auf ein Minimum gehalten wird. Sobald die Teeblätter in der Fabrik angekommen sind, werden diese in den oberen Etagen des Gebäudes in Behälter verteilt.

Die überschüssige Feuchtigkeit des Blattes wird entfernt um es geschmeidig zu halten.

Sobald die Teeblätter verwelkt sind, werden sie gerollt, verdreht und gebrochen, damit die Enzyme in den Blättern freigesetzt werden,  und die chemische Reaktion stattfindet. Für die Herstellung von schwarzem Tee ist die chemische Reaktion wichtig,   dass das Blatt mit der Luft in Kontakt tritt.

Die Blätter werden auf  runden Tischen gerollt, die mit Messing oder Holzplatten montiert werden. Anschließend wird das Blatt oben und unten durch einen offenen Zylinder geführt, der mit starkem Druck auf das Blatt gegen die Tischoberfläche gedrückt wird.

Die Blattpartikel werden nach dem Walzen gesammelt und auf einem Tisch ausgebreitet. Warme Luft wird hinzugefügt und die Blätter fangen an zu gären. Die Gärung wird durch die verschieden Wetterlagen bestimmt, was für die notwendige Veränderung für den schmackhaften Tee – Likör sorgt. Der Prozess der chemischen Oxidation führt zur Veränderung der Farben. Von grün zu der hellen Farbe coppery.

Anschließend wird das fermentierte Blatt in eine Brennkammer gesetzt um eine weitere chemische Reaktion zu verhindern.

Die Haltbarkeit wird durch die Temperatur bestimmt. Sobald der Brennvorgang abgeschlossen ist, sind die Blätter für eine Sortierung bereit.

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Die Teepartikel werden durch Siebe, die zunehmend immer feinere Maschen besitzen,  in unterschiedliche Formen und Größen getrennt. Die verschieden Sorten von Tee bezeichnen nur die Größe und das Aussehen des Tees.

Schließlich werden die Tees gewogen in Teekisten oder Papiersäcke gepackt und an die Unternehmen verschickt.

 

Lagerung

Um das Aroma, den Geschmack, die Qualität und den Charakter des grünen oder schwarzen Tees zu behalten, ist die richtige Lagerung sehr wichtig.

Tee sollte immer in einem sauberen und luftdichten Behälter aufbewahrt werden.

Sie sollten außerdem sicher stellen, dass der Behälter frei von fremden Gerüchen ist, denn Tee ist extrem hygroskopisch und absorbiert so externe Gerüche.

Außerdem sollten Sie darauf achten, dass der Behälter immer richtig verschlossen wird.

 

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